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Kommentar
Polizeiauto taugt nichts

Der BMW 318d mag ein gutes Auto sein. Für Familien mit einem Kind ist der Wagen bestens geeignet - und von der Konzeption her wohl auch ausgelegt. Für den polizeilichen Streifendienst taugt das Fahrzeug hingegen nicht viel. Von Christian Schwerdtfeger

Das Modell ist für diesen Zweck schlichtweg zu klein und zu eng - und das hat fatale Folgen. Die Pistole bleibt im Gurt hängen, auf dem Beifahrersitz holt man sich blaue Flecken an den Knien, und die Schutzhelme passen auch nicht ins Auto. Eine polizeiinterne Mängelliste umfasst 25 Punkte.

Da fragt man sich doch, wer auf die Idee kam, dieses Auto als neuen Streifenwagen auszuwählen. Die Polizisten, die ihn benutzen müssen, wurden offenbar nicht gefragt. Die Entscheidung wurde vermutlich - wie so oft - von "Schreibtischtätern" ohne jeglichen Bezug zur Praxis gefällt. Letztlich aber trägt Innenminister Ralf Jäger die Verantwortung. Als oberster Polizeichef des Landes hat er dafür Sorge zu tragen, dass seine Beamten die bestmögliche Ausstattung erhalten. Und dazu gehört auch ein Auto, das den polizeilichen Anforderungen gewachsen ist.

Quelle: RP
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