Experten sollen Wirkung von Uranmunition prüfen: Portugal lässt alle Balkan-Soldaten auf Verstrahlung untersuchen
zuletzt aktualisiert: 05.01.2001 - 15:24Lissabon/Madrid (dpa). Portugal hat am Freitag damit Zugleich entsandte Portugal eine dreiköpfige Expertenkommission auf den Balkan. Die Nuklearwissenschaftler sollen prüfen, ob die von der NATO verwandte uranhaltige Munition mögliche Strahlenschäden versucht haben könnte.
Spanien hatte bereits vor mehreren Wochen damit begonnen, seine 32 000 Soldaten, die im Kosovo stationiert waren, auf mögliche Verstrahlungen zu untersuchen. Nach Angaben von Verteidigungsminister Federico Trillo sind spanische Soldaten auf dem Balkan nur in Gegenden im Einsatz, in denen die NATO keine uranhaltige Munition verwandt hatte. Demgegenüber schrieb die Zeitung "El Periodico de Catalunya" am Freitag: "Das spanische Heer nutzt im Kosovo die am stärksten verseuchten Routen."
In Spanien und in Portugal waren je ein früherer NATO-Soldat an Leukämie gestorben. In beiden Ländern wurden am Freitag neue Fälle des "Balkan-Syndroms" bekannt. Danach sind in beiden Ländern jeweils ein Ex-Soldat an mysteriösen Krebsleiden erkrankt.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum

