kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Barak sagt alle Friedensgespräche mit Syrien ab: Radikale Islamisten erschossen israelische Soldaten

zuletzt aktualisiert: 31.01.2000

Jerusalem/Beirut (AP). Nach dem Tod dreier israelischer Soldaten in Südlibanon hat Ministerpräsident Ehud Barak am Montag alle weiteren Friedensgesprächen mit Syrien abgesagt. Zunächst müsse Damaskus die Untergrundkämpfer der radikalislamischen Hisbollah-Miliz in Libanon an die Zügel nehmen, erklärte Barak in seiner Funktion als Verteidigungsminister. Die Hisbollah hatte am Mittag eine israelische Patrouille in der besetzten Zone mit Raketen und Maschinengewehren angegriffen. Dabei wurden ein Major und zwei Soldaten getötet sowie vier weitere verletzt, wie die Armee in Jerusalem mitteilte.

Vor und nach dem Angriff der von Iran unterstützten Guerillakämpfer flogen israelische Kampfflugzeuge neun Angriffe auf Stellungen der Hisbollah. Angaben über Opfer waren nicht zu erhalten. Barak hatte bereits nach Tod eines Kommandeurs der mit Israel verbündeten Miliz Südlibanesische Armee (SLA) Vergeltung angekündigt. Der zweithöchste Kommandeur der SLA, Akl Haschem, war am Sonntag bei einem Bombenanschlag der Hisbollah in der Ortschaft Dibel nahe der israelischen Grenze ums Leben gekommen. Beobachter schlossen aus der Diktion der Erklärung vom Montag, dass Barak nun schwere Vergeltungsmaßnahmen gegen die Hisbollah plant.

Die Hisbollah führt seit 1985 einen Guerillakrieg gegen die Israelis in Südlibanon. Dort sind rund 1.500 Soldaten stationiert, die von etwa 2.500 Angehörigen der SLA-Miliz unterstützt werden. Barak hat nach seinem Wahlsieg im vergangenen Mai angekündigt, die Truppen bis Juli dieses Jahres abzuziehen. Die Gespräche mit Syrien wurden nach zwei ergebnislosen Runden im Dezember und Januar zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Hauptstreitpunkt war die Rückgabe der Golanhöhen an Syrien.

Quelle: RPO Archiv

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. mehr 

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Der Iran hat nach Informationen der IAEA in einer verdächtigen militärischen Versuchsanlage Spuren verwischt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Innenministerkonferenz

Salafisten und Rocker im Visier

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Politik ist langweilig? Vergessen Sie's!

reichstag berlin kuppel DDP 2005-0801

Politik ist Drama, Komödie und gelegentlich großes Kino. Aus Berlin schauen unsere Korrespondenten auf das Geschehen.

Top-Services