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Düsseldorf
Runder Tisch zum Turbo-Abi fühlt sich übergangen

Düsseldorf. Vor der wohl letzten Sitzung des runden Tischs zum "Turbo-Abitur" heute kritisieren Eltern und Lehrer die Politik. "Ich verspreche mir nichts von dem Treffen", sagte Peter Silbernagel, Landeschef des Philologenverbands, "höchstens eine Befremdensbekundung über die Parteien. Die Politik hat die Aufgabe des runden Tischs ja einfach selbst übernommen." Vier der fünf im Landtag vertretenen Parteien haben ihre Konzepte für G 8 - beziehungsweise die Zeit nach G 8 - vorgelegt; nur die CDU ringt noch mit sich, ob sie den Schulen Wahlfreiheit gewähren oder doch die Rolle rückwärts zum G 9 beschließen soll.

Unzufrieden ist auch Ulrich Czygan. Er hat sich mit der von ihm geleiteten Landeselternschaft der Gymnasien im Frühjahr von G 8 ab- und G 9 zugewandt. "Der Elternwille spricht eine klare Sprache", sagt Czygan, "nämlich zurück zu G 9." Die vorliegenden Konzepte seien aber weltfremd.

(fvo)
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