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Washington
Russland-Affäre: Flynn bekennt sich schuldig

Washington. Donald Trumps früherer Sicherheitsberater Michael Flynn hat sich schuldig bekannt, das FBI im Zuge der Russland-Affäre belogen zu haben. Flynn sagte gestern vor einem Bundesgericht in Washington aus. Dabei belastete er eine weitere Person aus Trumps engem Umfeld. Ohne diese beim Namen zu nennen, erklärte Flynn, ein hochrangiges Mitglied von Trumps Übergangsteam habe seine Kontakte nach Russland gesteuert. Laut Anklage von FBI-Sonderermittler Robert Mueller hatte Flynn Falschaussagen über Gespräche mit dem damaligen russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, gemacht. Flynn war nach nur 24 Tagen im Amt von Trump als Nationaler Sicherheitsberater entlassen worden, weil er auch Vizepräsident Mike Pence belogen hatte.
(dpa)
 
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