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Moskau
Russland beansprucht Tod von IS-Sprecher für sich

Moskau. Russland will für die Tötung des Propagandachefs der Terrormiliz Islamischer Staat in der syrischen Provinz Aleppo verantwortlich gewesen sein. Abu Mohammed Al Adnani habe zu einer Gruppe von bis zu 40 Mitgliedern der Terrormiliz gehört, die bei russischen Luftangriffen in der Provinz getötet worden seien, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau gestern mit. Dass Al Adnani unter den Toten sei, gehe aus Informationen der Geheimdienste hervor, sagte das Ministerium der Agentur Interfax zufolge.

Die USA zweifeln die russische Darstellung an. "Wir haben keinerlei Informationen, welche die russische Darstellung stützen würden", sagte Pentagon-Sprecher Peter Cook gestern. Er wiederholte, die US-geführte Koalition habe einen "Präzisionsschlag" gegen Al Adnani ausgeführt, dessen Ergebnisse ausgewertet würden. Ob russische Flugzeuge überhaupt für einen Angriff in der Gegend gewesen seien, wollte Cook nicht beantworten.

(dpa)
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