| 08.10 Uhr

München
Russland spricht von neuem "Kalten Krieg"

München. Russland sieht sich im Verhältnis zum Westen in die Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgeworfen. "Die Nato steht Russland weiter feindlich und abwehrend gegenüber", sagte der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Schärfer könne man sagen: "Wir sind in einen neuen Kalten Krieg gestürzt." Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg verurteilte Russlands Säbelrasseln mit seinen Atomwaffen und erinnerte die Führung in Moskau seinerseits an das Atomarsenal der westlichen Allianz.

Grünen-Außenexperte Jürgen Trittin warnt indes vor einer Verschärfung der Spannungen mit Russland durch die Entsendung weiterer Truppen in die baltischen Staaten und nach Osteuropa. "Mehr Nato-Truppen haben in diesen Ländern nichts verloren", sagte Trittin unserer Redaktion.

Quelle: RP
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