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Kairo erste Station: Schröder ruft zu Ende der Gewalt im Nahen Osten auf

zuletzt aktualisiert: 28.10.2000 - 19:52

Kairo (dpa). Bundeskanzler Gerhard Schröder hat zu einem sofortigen Ende der Gewalt im Nahen Osten aufgerufen. Dies sei die notwendige Voraussetzung, um den Friedensprozess fortzusetzen, sagte Schröder am Samstagabend in Kairo zum Auftakt seiner fünftägigen Reise durch den Nahen Osten.

Als Deutscher und Europäer wolle er "den Menschen in der Region und den politisch Verantwortlichen das elementare Interesse an der Fortführung des Friedensprozesses und einer friedlichen Entwicklung im Nahen Osten bekunden". Er tue dies, "weil das Leid und die Opfer aller Beteiligten uns alle erschüttern".

Schröder würdigte den Einsatz des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak auf dem Krisengipfel von Scharm el Scheich und dem Kairoer Gipfeltreffen der Arabischen Liga als "historische Leistung". Mubarak sei der wichtigste Makler für die Friedensverhandlungen im Nahen Osten.

Mubarak war zuletzt insbesondere von Hardlinern aus dem arabischen Lager angegriffen worden, weil er ihrer Meinung nach eine zu moderate Linie vertritt.

Schröder wird außer Ägypten auch Libanon, Jordanien sowie Syrien besuchen. Zum Abschluss seines Nahost-Besuches trifft der Bundeskanzler am kommenden Mittwoch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak sowie Palästinenser-Präsident Jassir Arafat zusammen.

Quelle: RPO Archiv

 
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