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Berlin/Moskau
Schulz distanziert sich von Schröders Rosneft-Ambitionen

Berlin/Moskau. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich von den Ambitionen von Alt-Kanzler Gerhard Schröder auf einen Aufsichtsratsposten beim russischen Ölkonzern Rosneft distanziert. "Ich würde das nicht tun", schrieb Schulz auf Facebook. "Für mich ist klar: Auch nach meiner Zeit als Bundeskanzler werde ich keine Jobs in der Privatwirtschaft annehmen."

Schulz betonte, dass die Entscheidung für einen solchen Posten Schröders Privatsache sei und mit der Politik der SPD nichts zu tun habe. "Gerhard Schröder ist erfahren genug zu wissen, welche Angebote er annimmt." Schröder steht auf einer Liste mehrerer Kandidaten für den Posten eines "unabhängigen Direktors" beim Staatskonzern Rosneft. Dessen Chef Igor Setschin gilt als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin, zu dem Schröder freundschaftliche Beziehungen pflegt.

(dpa)
 
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