Actionstar lobt derzeitige Außenpolitik: Schwarzenegger ist Republikaner-Fan
zuletzt aktualisiert: 14.02.2002 - 12:00Hamburg/Los Angeles (rpo). Actionstar Arnold Schwarzenegger lobt die Außenpolitik Bushs. Die Politik des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton hat er hingegen als "Desaster" bezeichnet.
"Die Republikaner können das besser", sagte der 54-Jährige der Hamburer Zeitschrift "TV Spielfilm". Die USA etablierten sich als Weltpolizei, und "dann müssen wir auch reingehen und alle gleich behandeln, ob das Somalia, Afghanistan oder Pakistan ist", meinte der gebürtige Österreicher. "Clinton hatte nicht das Zeug dazu."
In Afghanistan sei es vorbei, "aber gleich nebenan kann sich wieder etwas entwickeln." Man müsse den Terroristen "klar machen, dass sie am kürzeren Hebel sitzen", schlug Schwarzenegger vor. "Wir müssen fragen: Woher kommt der Hass auf Amerika?" Amerikaner würden zum Beispiel in Saudi-Arabien viel Geld für das Öl ausgeben, "und die Top-Leute dort leben in goldenen Palästen mit Rolls-Royce. Nur die Bekloppten arbeiten zwölf Stunden am Tag für sieben Dollar und beschuldigen dann die USA, sie hätten diese Situation geschaffen."
In einem Interview der Zeitschrift "Tomorrow" äußerte er sich besorgt. Die USA hätten in Afghanistan "einen guten Job gemacht, aber was geschieht danach?" Schwarzenegger fügte hinzu: "Man kann doch nicht einfach dem Terrorismus den Krieg erklären, ohne zu definieren, wer ein Terrorist ist."
Schwarzeneggers aktueller Film "Collateral Damage" stieg am Wochenende auf Platz eins der US-Kinocharts ein. Darin spielt er einen Feuerwehrmann auf der Jagd nach Terroristen.
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