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Köln/Düsseldorf
Silvesternacht: Die meisten Täter kommen davon

Köln/Düsseldorf. Die Straftaten aus der vergangenen Silvesternacht in Köln werden überwiegend wohl ungesühnt bleiben, weil keine Tatverdächtigen ermittelt werden können. Das geht aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor. Demnach waren beim Kölner Polizeipräsidium 1205 Strafanzeigen eingegangen. Davon hatten 509 "sexuell motivierte Tathandlungen zum Gegenstand". 369 dieser Verfahren mussten bereits eingestellt werden. Nur in sechs Fällen gab es bislang Verurteilungen. Die Strafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr und neun Monaten wurden zumeist zur Bewährung ausgesetzt.
(csh)
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