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Düsseldorf
Snowden-Papier: Geheimdienste knacken Sim-Karten

Düsseldorf. Die NSA und ihr britischer Gegenpart GCHQ sollen in großem Stil Verschlüsselungscodes für Sim-Karten gestohlen haben. Die Geheimdienste hätten dabei vor allem den weltweit führenden Kartenhersteller Gemalto aus den Niederlanden attackiert, berichtete die Enthüllungswebsite "The Intercept". Die mit Hacker-Methoden erbeuteten Schlüssel zu den Karten ermöglichten es, unauffällig die Kommunikation von Nutzern zu überwachen. Den Unterlagen aus den Beständen von Edward Snowden zufolge wurde auch der deutsche Kartenhersteller Giesecke & Devrient ins Visier genommen. Ein Sprecher des Münchner Unternehmens verneinte dies.
(rm)
 
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