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Madrid
Linkspopulisten in Spanien stimmen gegen Koalition

Madrid. Die spanische Protestpartei Podemos ("Wir können") hat sich gegen ein Dreierbündnis mit Sozialisten und der Bürgerplattform Ciudadanos ("Bürger") ausgesprochen und Neuwahlen damit wahrscheinlicher gemacht. Fast 90 Prozent der Mitglieder stimmten gegen eine solche Regierungsvariante, wie aus den gestern veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht.

Zugleich stärkte die Basis ihrem Parteichef Pablo Iglesias den Rücken, der für eine reine Links-Allianz ohne die Beteiligung der Zentristen von Ciudadanos ist. Die Sozialisten setzen jedoch auf ein Dreier-Bündnis. Nach der Wahl im Dezember hat keines der großen politischen Lager eine eigene Mehrheit im Parlament in Madrid. Der konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte für seine Volkspartei zwar die meisten Stimmen geholt, die absolute Mehrheit jedoch verloren. Falls bis zum 2. Mai keine neue spanische Regierung steht, werden Neuwahlen fällig.

(rtr)
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