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259 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben: Stichwort: Lockerbie

zuletzt aktualisiert: 03.05.2000 - 12:30

Frankfurt/Main (AP). Am 21. Dezember 1988 startet die Boeing 747, die "Maid of the Seas", der US-Fluggesellschaft Pan Am mit der Flugnummer PA103 vom Londoner Flughafen Heathrow. Zehn Minuten später verschwindet sie von den Radarschirmen des Shanwick Oceanic Control Center, mit dem der Pilot zu diesem Zeitpunkt in Verbindung stand, um die Freigabe zur Nordatlantiküberquerung zu erhalten.

Eine Explosion zerreißt die Maschine. Aus 10.000 Metern Höhe stürzen Trümmer auf die schottische Kleinstadt Lockerbie in der Grafschaft Dumfriesshire und töten elf Einwohner. Alle 259 Passagiere und die Besatzungsmitglieder werden getötet.

Eine Woche nach dem Attentat gibt die britische Untersuchungskommission bekannt, daß eine in einem Koffer versteckte Bombe die Katastrophe ausgelöst hat. Drei Jahre später, am 14. November 1991, stellen sowohl die schottischen als auch die amerikanischen Behörden Antrag auf Haftbefehl gegen die Libyer Abdel Basset Ali Megrahi und Lamen Chalifa Fima. Beide sollen die elektronischen Zeitzünder gekauft haben, die bei den Aufräumarbeiten in Lockerbie gefunden wurden.

Meghrani war einen Tag vor dem Anschlag unter falschem Namen nach Malta gereist, wo er mit Hilfe gestohlener Gepäckscheine den Koffer mit dem Sprengstoff für den Flug nach Frankfurt eincheckt. Die Anklage gegen die beiden Libyer lautet auf Mord, Verschwörung und Verletzung der Sicherheitsbestimmungen im Flugverkehr.

Quelle: RPO Archiv

 
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