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Berlin
Studie: Angst vor dem Abstieg treibt Wähler zur AfD

Jörg Meuthen beim AfD-Wahlkampfauftakt in Münster
Berlin. Abstiegsangst und Unsicherheit über die eigene Zukunft sind die Hauptgründe für Wähler, ihr Kreuz bei der AfD zu machen. Nach einer gestern vorgestellten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung stehen AfD-Wähler materiell nicht schlechter da als der Bevölkerungsdurchschnitt. Sie haben aber größere Befürchtungen, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Zwei Drittel der Wahlberechtigten, die die AfD wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, machen sich Sorgen um ihre Zukunft - in der Gesamtbevölkerung ist das nur jeder Zweite (46 Prozent).

Das Gefühl persönlicher Zurücksetzung ist bei AfD-Wählern stark ausgeprägt, obwohl ihr Durchschnitts-Nettoverdienst mit 1664 Euro kaum unter dem Durchschnitt (1682 Euro) liegt. AfD-Wähler geben überdurchschnittlich oft an, im Vergleich zu ihren Eltern einen sozialen Abstieg erlebt zu haben.

(epd)
 
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