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Berlin
Studie zur Lage der Migranten in Deutschland

Berlin. Bildung ist der entscheidende Faktor für die Integration von Migranten. Das geht aus einem umfangreichen Datenreport hervor, den das Statistische Bundesamt vorgestellt hat. Derzeit sind Zuwanderer in Deutschland geringer gebildet, seltener erwerbstätig, sie verdienen weniger und sind eher von Armut bedroht. Sie sind mit 35,4 Jahren im Durchschnitt auch deutlich jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund (46,8 Jahre). Die Studie fordert, bessere Zugänge für Bildungsangebote. Je besser qualifiziert die Migranten sind, umso seltener sind sie erwerbslos. 2014 waren 65 Prozent der 15- bis 64-Jährigen mit Migrationshintergrund erwerbstätig - elf Prozent weniger als in der Restbevölkerung.

(dpa)
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