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Damaskus
Syriens Regime akzeptiert Waffenstillstand

Damaskus. Auch nach der Zustimmung des syrischen Regimes zu einer Waffenruhe herrschen Zweifel an einem baldigen Ende der Gewalt in dem Bürgerkriegsland. Das Regime in Damaskus erklärte gestern, es akzeptiere die von den USA und Russland ausgehandelte Feuerpause, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete. Rebellenvertreter äußerten jedoch große Skepsis. "Es ist unmöglich, diese Waffenruhe umsetzen." Die Türkei behält sich zugleich das Recht auf Vergeltungsangriffe gegen die Kurden-Miliz YPG in Nordsyrien vor.

Die USA und Russland hatten sich am Montag auf eine Waffenruhe geeinigt. Alle Konfliktparteien sollten bis Freitagmittag erklären, ob sie die Bedingungen annehmen. Es ist der zweite Versuch der internationalen Gemeinschaft, eine Feuerpause zu erreichen, nachdem ein erster Anlauf in der vergangenen Woche gescheitert war. Die Waffenruhe soll den Weg ebnen für die Wiederaufnahme der Anfang Februar ausgesetzten Genfer Friedensgespräche. Ausgenommen von der Feuerpause sind die Terrormiliz IS und die Al-Nusra-Front, syrischer Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier rief Syriens Nachbarn auf, die Einigung zu akzeptieren. Er sprach von einem "sehr ausbuchstabierten Dokument", das Voraussetzung für ein Ende der Kämpfe sein könne.

(dpa)
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