Frankfurt: Tausende protestieren gegen Sparpolitik
zuletzt aktualisiert: 10.11.2010 - 17:18
Frankfurt/Main (RPO). Bis zu 7.000 Menschen haben nach Gewerkschaftsangaben am Mittwoch in Frankfurt für mehr soziale Gerechtigkeit demonstriert. Die Kritik richtete sich vor allem gegen die Sparpolitik der Bundesregierung. "Die Beschäftigten haben in der Krise mit hunderttausendfacher Kurzarbeit ihren Solidarbeitrag zur Bewältigung der Krise geleistet, die andere verursacht haben", sagte der IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild auf der Kundgebung auf dem Römerberg. Wenn jetzt Aufträge und Gewinne über das erwartete Maß sprudelten, gehöre ein großes Stück des Kuchens den Beschäftigten. Der IG-Metall-Chef forderte unter anderem eine Regulierung der stark zunehmenden Leiharbeit und sprach sich gegen die Einführung der Rente mit 67 aus.
Quelle: DDP
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