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Terror-Alarm in Chemnitz - bundesweite Fahndung

Wegen des Terroralarms in Chemnitz haben die Behörden bundesweit die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen erhöht. Bei der Durchsuchung einer Wohnung hatte die Polizei am Samstag Hunderte Gramm hochgefährlichen Sprengstoffs sichergestellt und zur Explosion gebracht. Die Menge hätte wohl ausgereicht, um ein Blutbad anzurichten. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen (Foto oben), gegen einen mutmaßlichen Komplizen wurde Haftbefehl erlassen. Der Hauptverdächtige Dschaber al Bakr (unten) konnte jedoch trotz eines Warnschusses entkommen.

Nach ihm wird bundesweit gefahndet. Der heute 22-jährige Syrer war 2015 illegal eingereist und von der Bundespolizei gefasst worden. Er wurde später als Flüchtling anerkannt. Nach Hinweisen ausländischer Dienste nahm der Verfassungsschutz ihn unter Beobachtung. Eine weitere Razzia in Chemnitz brachte gestern noch keinen Fahndungserfolg. Die Bundesanwaltschaft, die ein islamistisches Motiv vermutet, übernahm die Ermittlungen.Politik Seite A 4

(may-)
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