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Paris/Straßburg
Terroranschläge in Frankreich verhindert

Paris/Straßburg. Nach der Festnahme von sieben Verdächtigen bei einer französischen Anti-Terror-Fahndung gibt es nach einem Medienbericht Hinweise auf einen Plan für koordinierte Anschläge. Diese hätten Paris und vielleicht auch Marseille gelten können, berichtete die Tageszeitung "Le Monde" mit Verweis auf erste Ermittlungsergebnisse.

Die sieben Verdächtigen seien weiter in Polizeigewahrsam, hieß es in Pariser Justizkreisen. Ermittler werteten Dokumente und Datenträger aus, die bei Razzien beschlagnahmt wurden. Innenminister Bernard Cazeneuve bestätigte bereits am Montag, die Behörden hätten mit den Festnahmen in Straßburg und Marseille am vergangenen Wochenende einen seit Langem vorbereiteten neuen Terrorakt verhindert. Cazeneuve äußerte sich aber nicht zu den möglichen Anschlagsorten.

Sechs der sieben Männer französischer, marokkanischer und afghanischer Nationalität waren nach Angaben von Cazeneuve den Anti-Terror-Behörden unbekannt. Zu einem Marokkaner, der nicht in Frankreich lebte, hatten die Franzosen einen Tipp aus dem Ausland erhalten.

(dpa)
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