| 08.06 Uhr

Damaskus
Tödliche Angriffe trotz Feuerpause in Syrien

Damaskus. Trotz einer ersten fünfstündigen Feuerpause geht das Drama im belagerten syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta weiter. Bei Angriffen der Regierung seien ein Kind getötet und 16 Menschen verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Regierung habe Ost-Ghuta mehrfach aus der Luft bombardiert und mit Artillerie beschossen. Zivilisten verließen das umkämpfte Gebiet bisher nicht. Auch Hilfslieferungen kamen nicht in die Region. Allerdings ging die Gewalt zurück. Ost-Ghuta hatte zuletzt eine der schwersten Angriffswellen seit Beginn des Bürgerkriegs vor fast sieben Jahren erlebt. Die von Russland verkündete Feuerpause sollte eigentlich Hilfskonvois für die Notleidenden ermöglichen. Außerdem sollten Zivilisten das umkämpfte Gebiet verlassen können.
(dpa)
 
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