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Washington
Trump beleidigt Eltern eines toten US-Soldaten

Washington. Donald Trump hat mit seiner Reaktion auf Kritik muslimischer Eltern eines getöteten US-Iraksoldaten eine Kontroverse ausgelöst. Khizr Khan hatte dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf dem Parteitag der Demokraten vorgeworfen, "nichts und niemanden geopfert" zu haben. Trump solle sich einmal die Gräber der im Dienst für die USA gefallenen Soldaten anschauen. Trump fragte daraufhin in einem Interview des Senders ABC, ob Khans Rede von den Redenschreibern seiner Rivalin Hillary Clinton stamme. Dann sagte er, er habe "eine Menge Opfer" erbracht.

Nicht umsonst sei seine Popularität bei Veteranen "himmelhoch". Dass Khans Frau während der Rede am Donnerstag schweigend neben ihrem Mann auf der Bühne gestanden hatte, kommentierte Trump so: "Sie hatte nichts zu sagen, vielleicht war es ihr nicht erlaubt, etwas zu sagen." Clintons Wahlkampfmanagerin Karen Finley nannte Trump schamlos. Der Vorsitzende der Vereinigung irakischer und afghanischer US-Veteranen, Paul Rieckoff, sprach nach Angaben der "Washington Post" von einer Beleidigung.

(dpa)
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