Waffenabgabe abgelehnt: UCK-Führer Ahmeti lehnt weitere Kompromisse ab
zuletzt aktualisiert: 21.07.2001 - 18:40Skopje (rpo). Die Albaner in Mazedonien sind scheinbar auf Konfrontationskurs. Die politischen Unterhändler der Volksgruppe lehnen weitere Eingeständnisse in den Reformverhandlungen für ein Ende des Konflikts ab. "Die Albaner wollen keinen Bürgerkrieg. Sie werden aber die Waffen nicht niederlegen, solange sie nicht bekommen, was sie verdienen", sagte der im Untergrund lebende politische Führer der albanischen "Nationalen Befreiungsarmee" (UCK), Ali Ahmeti, der Tageszeitung "Utrinski vesnik" in Skopje.
Ahmeti betonte, die albanische Seite betrachte den von den internationalen Vermittlern James Pardew (USA) und Francois Leotard (EU) vorgelegten Reformentwurf als Lösung. Er sagte, die Albaner würden "keine zusätzlichen Änderungen und Kompromisse akzeptieren".
Der Plan sieht Albanisch als zweite offizielle Sprache in Teilen des Landes, politische Minderheitenrechte auch im Parlament und eine stärkere lokale Selbstverwaltung vor. Mazedonische Politiker hatten den Entwurf abgelehnt.
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