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Manila
Über 2000 tote Dealer und Drogenabhängige

Manila. Der neue philippinische Präsident Rodrigo Duterte gab den Bewohnern eines Slums den Rat, Drogenabhängige knallhart aus dem Weg zu räumen. "Bringt sie um", forderte er. Zwei Monate später sind fast 2000 mutmaßliche Dealer und Drogenkonsumenten tot. Dutertes Beliebtheit scheint dies keinen Abbruch zu tun. Anfang vergangenen Monats stellten sich in einer Umfrage fast 91 Prozent der Philippiner hinter den Präsidenten mit dem gnadenlosen Kurs. Duterte argumentiert, dass Drogen das Land zerstörten. "Menschenrechte können nicht als Schutzschild oder Entschuldigung für die Zerstörung des Landes genutzt werden", sagte er in seiner Rede an die Nation. Kritik von Menschenrechtlern und internationalen Organisationen lässt ihn kalt. Er sieht sich als Aufräumer..

(ap)
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