| 09.06 Uhr

Rom
Umgang mit Geschiedenen spaltet Synode

Rom. Die im Vatikan tagende Bischofssynode über Ehe und Familie ist uneins über den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Das geht aus den Stellungnahmen der Arbeitsgruppen hervor. Demnach sprechen sich drei der 13 Gruppen ausdrücklich für eine Beibehaltung der derzeitigen offiziellen Praxis aus. Sie schließt Geschiedene, die eine zweite zivile Ehe eingegangen sind, vom Kommunionempfang aus. Diese Position wird von zwei englischsprachigen und einer französischsprachigen Gruppe vertreten. Vier Gruppen fordern jeweils eine sorgfältige Prüfung des Einzelfalls unter Aufsicht des Ortsbischofs oder Beichtvaters und schließen eine Zulassung zur Kommunion dann nicht grundsätzlich aus.

Hierzu zählt die deutschsprachige sowie eine französischsprachige und eine italienische Gruppe. Diese Gruppe sowie zwei weitere Gesprächszirkel sprechen sich für eine weitere Sondierung des Problems und eine anschließende Entscheidung des Papstes aus. Eine Gruppe ist geteilter Meinung. Die drei übrigen äußern sich nur allgemein oder gar nicht zu diesem Thema.

(kna)
 
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