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Genf
UN: 300.000 Menschen in Aleppo ohne Hilfe

Genf. Die Vereinten Nationen (UN) haben vor einer humanitären Katastrophe in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo gewarnt. Die eskalierenden Gefechte zwischen Regierungstruppen und Rebellen bedrohten das Leben Tausender Bewohner der Stadt, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe mit. UN-Mitarbeiter erhielten erschütternde Berichte über Luftangriffe und Artilleriebeschuss auf Wohnviertel und zivile Einrichtungen. Rund 300.000 Menschen im Osten der Metropole seien praktisch von Hilfslieferungen abgeschnitten.

Seit Mitte vergangener Woche sei die einzige Zufahrtsstraße nach Ost-Aleppo, die Castillo Road, wegen der Gefechte unpassierbar, hieß es. Über diese Straße seien vorher Lebensmittel, Medikamente, andere Hilfsgüter sowie Waren in den östlichen Teil der Stadt transportiert worden. In Syrien kämpfen der Diktator Baschar al Assad, Rebellengruppen und Terrormilizen um die Macht.

(epd)
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