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Rom
UN befürchten Tod von 240 Flüchtlingen im Mittelmeer

Rom. Bei zwei Havarien von Flüchtlingsbooten sind vor der libyschen Küste vermutlich rund 240 Menschen umgekommen. Das teilte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks unter Berufung auf Überlebende in Rom mit. Zugleich wurden in sieben Hilfseinsätzen 766 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet, wie die Koordinationsstelle der italienischen Küstenwache bekanntgab. Unter den Vermissten der beiden Unglücke seien 20 Frauen und mindestens sechs Kinder, erklärte die Sprecherin. Träfen die Angaben zu, erhöhe sich die Zahl der in diesem Jahr ertrunkenen Bootsflüchtlinge auf 4220. Der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, beklagte, viele Menschen könnten durch Umsiedlung und legale Wege für Schutzbedürftige gerettet werden.
(kna)
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