Delegation ist startbereit: UN-Menschenrechtskommissarin Robinson will helfen
zuletzt aktualisiert: 08.04.2002 - 12:21Genf (rpo). Zur Areise in den Nahen Osten ist die UN-Menschenrechtskommissarin Mary Robinson bereit. Die Delegation wolle aufbrechen, sobald Israel die Genehmigung dazu erteilt habe.
Robinson werde vom früheren spanischen Ministerpräsidenten Felipe Gonzalez sowie dem ehemaligen Generalsekretär des südafrikanischen ANC, Cyril Ramaphosa, begleitet.
Die UN-Menschenrechtsdelegation will sich während ihres voraussichtlich drei bis vier Tage dauernden Aufenthaltes ein Bild von der humanitären, sozialen und medizinischen Situation in den Palästinensergebieten machen. Darüber hinaus wird sie sich mit der Problematik der palästinensischen Selbstmordattentäter beschäftigen. Nach den Worten von Taveau strebt die Menschenrechtskommissarin auch Gespräche mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat sowie Israels Ministerpräsident Ariel Scharon an.
Die in Genf tagende UN-Menschenrechtskommission hatte am Freitagabend Robinson mit der Reise in den Nahen Osten beauftragt. Robinson soll noch vor Ende der diesjährigen UN- Menschenrechtskonferenz am 26. April berichten. Die israelische Delegation hatte die Resolution als zu einseitig und gegen Israel gerichtet bezeichnet. Die USA konnten nicht mitstimmen, weil sie im vergangenen Jahr aus der Menschenrechtskommission abgewählt worden waren.
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