kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Verlust der natürlichen Ressourcen soll gestoppt werden: UN-Weltgipfel: Bislang im Aktionsplan vereinbarte Ziele

zuletzt aktualisiert: 02.09.2002 - 12:57

Johannesburg (rpo). In den meisten der auf dem UN-Weltgipfel diskutierten Punkte konnten die Delegierten eine Einigung erzielen. Die Teilnehmer haben unter anderem folgende Vereinbarungen getroffen:

Artenvielfalt: Bis zum Jahr 2010 soll die derzeitige Geschwindigkeit des Artensterbens "deutlich reduziert" werden.

Chemikalien: Die negativen Auswirkungen von Chemikalien auf Mensch und Natur sollen bis zum Jahr 2020 minimiert werden.

Fischerei: Die Fischbestände dürfen nicht überfischt werden. Ziel, ist unter anderem, dass sich geschädigte Bestände - wo dies möglich ist - bis zum Jahr 2015 erholt haben.

Handel und Globalisierung: Umweltschädliche Subventionen sollen - ohne Zeitvorgabe - abgebaut werden. Das betrifft vor allem Steinkohlesubventionen. Keine Extravereinbarung wurde zu den wettbewerbsverzerrenden Subventionen abgeschlossen. Insbesondere die Entwicklungsländer hatten einen deutlichen Abbau von Agrarsubventionen der Industrieländer gefordert. Der Johannesburg- Aktionsplan geht damit nicht über die Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO) von Doha von 2001 hinaus, auf der nur vage Zusagen zum Subventionsabbau vereinbart wurden.

In einem weiteren Kapitel des Aktionsplans werden internationale Umweltabkommen den Regeln der Welthandelsorganisation gleichgestellt. Das bedeutet, dass die internationalen Umweltvereinbarungen nicht - wie von vielen Umweltschützern zunächst befürchtet - den Regeln der WTO untergeordnet werden.

Kyoto-Protokoll: Staaten, die das Klimaschutz-Protokoll von Kyoto bereits ratifiziert haben, appellieren nachdrücklich an die anderen Staaten, dies ebenfalls zu tun. Bislang haben unter anderem die USA, Australien und Russland das Protokoll nicht ratifiziert.

Natürliche Ressourcen: Der Verlust der natürlichen Ressourcen wie Seen und Wälder soll "so bald wie möglich" gestoppt werden.

Sanitäre Anlagen: Der Anteil der Menschen ohne Zugang zu Kanalisation soll bis zum Jahr 2015 halbiert werden. Dieser Passus war noch nicht in der Millenniums-Deklaration von 2000 vereinbart worden.

Trinkwasser: Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil der Menschen ohne sicheren Zugang zu sauberen Trinkwasser - wie bereits in der Millenniums-Erklärung vereinbart - halbiert werden. Dies steht auch in der Millenniums-Deklaration.

Quelle: RPO Archiv

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Notfall-Szenarien für Griechenland

Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Beim weltweit größten privaten Gelddrucker De La Rue, in einer Großdruckerei in der Nähe des britischen Manchester. mehr 

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Referendum in Irland

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Die irische Regierung geht offenbar davon aus, dass eine Mehrheit der Bürger im Referendum für den EU-Fiskalpakt gestimmt hat. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Notfall-Szenarien für Griechenland

Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Politik ist langweilig? Vergessen Sie's!

reichstag berlin kuppel DDP 2005-0801

Politik ist Drama, Komödie und gelegentlich großes Kino. Aus Berlin schauen unsere Korrespondenten auf das Geschehen.

Top-Services