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Washington
USA exekutieren wegen Giftmangels weniger Häftlinge

Washington. In den USA ist die Zahl der Hinrichtungen weiter zurückgegangen. Im ablaufenden Jahr wurden 28 Todesurteile vollstreckt - so wenige wie seit 1991 nicht mehr, wie das Todesstrafen-Informationszentrum mitteilte. Nur in sechs der insgesamt 50 Bundesstaaten wurden Häftlinge exekutiert, am meisten in Texas (13). Viele Staaten exekutieren weniger, weil es Schwierigkeiten beim Beschaffen der notwendigen Substanzen für die Gift-Spritze gebe, heißt es in dem Bericht des Informationszentrums. 1996 wurden die meisten Häftlinge hingerichtet (315). Der Rückgang reflektiere "einen landesweiten Meinungsumschwung bei der Todesstrafe", erklärte der Direktor des nicht-staatlichen Informationszentrums, Robert Dunham. 32 der 50 Bundesstaaten sehen die Todesstrafe derzeit in ihren Gesetzen vor.

(epd)
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