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Istanbul
USA protestieren gegen Festnahme von Mitarbeiter

Istanbul. Die USA sind "zutiefst beunruhigt" über die Festnahme eines Angestellten des US-Konsulats in Istanbul. Sie halte die Vorwürfe gegen ihren Mitarbeiter für "vollkommen unbegründet", teilte die US-Botschaft in Ankara über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Konsulatsangestellte solle anscheinend "in den Medien statt in einem Gerichtssaal" verurteilt werden. Der Verdächtige ist türkischer Staatsbürger und wurde am Mittwoch in Untersuchungshaft genommen.

Türkischen Medienberichten zufolge werden dem Angestellten Spionage und Mitgliedschaft in der Gülen-Bewegung vorgeworfen. Die türkische Führung macht den in den USA lebenden Islam-Prediger Fethullah Gülen für den gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 verantwortlich. Nach Angaben des Ministerpräsidenten Binali Yildirim sitzen etwa 54.400 Menschen im Zusammenhang mit dem Putschversuch in Untersuchungshaft.

(dpa)
 
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