Notfallübung mit Passagierflugzeugen: USA und Israel simulieren Terroranschläge
zuletzt aktualisiert: 04.06.2002 - 21:40Denver/Tel Aviv (rpo). Realistisch dargestellte Notfallübungen haben die USA und Irael abgehalten. Mit zwei voll besetzten Passagierflugzeugen probte die Luftwaffe verschiedene Szenarien bei Flugzeugentführungen und Terrorangriffen auf Hochhäuser.
Von zwei Flughäfen in den US-Staaten Washington und Utah starteten gleichzeitig zwei voll besetzte Maschinen, während die amerikanische und die kanadische Luftwaffe verschiedene Szenarien zum Umgang mit den fiktiven Entführungen probten. Wie ein Sprecher des Nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos (NORAD) mitteilte, war die Übung bereits vor den Terroranschlägen vom 11. September geplant.
Im Tel Aviver Vorort Giwataim probten hunderte Feuerwehrleute, Polizisten und Sanitäter einen Rettungseinsatz nach einem Angriff auf ein Hochhaus. Als Übungsort diente ein 30-stöckiges Bürogebäude, aus dem Verletzte gerettet werden sollten. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die rund einstündige Übung, bei der künstlicher Rauch aus den Fenstern strömte. Im Anschluss gedachten die Beteiligten in einer Schweigeminute den Feuerwehrleuten, die bei den Rettungsarbeiten am New Yorker World Trade Center ums Leben kamen.
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