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Leverkusen
Verpuffung reißt in Leverkusen Loch in Haus

Leverkusen. Im Leverkusener Stadtteil Opladen ist durch eine Verpuffung ein erheblicher Schaden an einem Wohnhaus entstanden. Nach Angaben der Polizei kam es in der Nacht zu Donnerstag gegen 0 Uhr durch den Falschen Umgang eines Mieters mit einem Ethanolofen zu dem Unglück. Teile der Hauswand fielen auf den Bürgersteig. Verletzt wurde niemand. Alle elf Bewohner des Hauses wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Der 57-jährige Mieter der Wohnung und sein 31-jähriger Bekannter wurden in der Nacht festgenommen. Es habe Hinweise auf eine womöglich fahrlässig herbeigeführte Explosion gegeben, erklärte ein Sprecher der Polizei. Gestern Nachmittag wurden die Männer verhört. Sie hätten "plausible Angaben" zum Geschehen gemacht, hieß es in einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Nach ihrer Vernehmung wurden die beiden Männer entlassen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Experten der Leverkusener Bauaufsicht untersuchten die Statik des Gebäudes gestern auf Schäden. Eine Baufirma baute ein Gerüst um das Gebäude, das nach Angaben der Stadt nicht einsturzgefährdet ist. Die Mieter sollen heute in ihre Wohnungen zurückkehren.

Große Schäden nach Verpuffung in Opladener Innenstadt
(sef)
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