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Berlin
Von der Leyen prüft Alternativen zum Militär-Airbus

Berlin. Beim pannenanfälligen Militär-Airbus A 400 M verliert die Politik die Geduld. Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder versicherte im Verteidigungsausschuss zwar, ein Ausstieg aus dem Programm sei "aktuell nicht beabsichtigt". Sie räumte nach Teilnehmerangaben jedoch ein, nach anderen Transportfliegern für Kauf oder Leasing zu suchen. 53 Airbus hätten seit 2011 ausgeliefert werden sollen. Tatsächlich sind jedoch erst drei A 400 M bei der Bundeswehr angekommen - und auch nur in einer Basisversion, die die Spezialanforderungen nicht erfüllt.

Auch diese leidet unter Triebwerksproblemen, so dass der Flieger alle 20 Flugstunden gewartet werden muss. SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold sagte, das Verteidigungsministerium müsse "im Verlauf des Sommers Klarheit schaffen, ob für den Übergang oder als langfristige Lösung die C-130 von Lockheed beschafft werden muss".

(may-)
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