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Wien
Waffen für Libyen im Kampf gegen den Terror

Wien. Im Kampf gegen den Terrorismus setzt die internationale Gemeinschaft nun auch auf Waffenlieferungen für die Einheitsregierung Libyens. Das kündigte US-Außenminister John Kerry gestern nach einem Treffen mit Spitzendiplomaten aus 21 Ländern an. Es solle Ausnahmen vom UN-Waffenembargo gegen das nordafrikanische Land geben. "Wir reden nicht von einer internationalen Intervention. Wir reden von Hilfe bei Training und Ausrüstung", so der Chef der neuen libyschen Einheitsregierung, Fajis al-Sarradsch.

Ziel ist eine Stabilisierung des seit Jahren durch Machtkämpfe zerrissenen Landes. Libyen hat sich zu einer wichtigen Basis für die Terrormiliz Islamischer Staat entwickelt und spielt eine zentrale Rolle in der Flüchtlingskrise. Die 21 Länder einigten sich auch darauf, die humanitäre Hilfe zu verstärken und das Land beim Aufbau staatlicher Institutionen zu unterstützen.

(dpa)
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