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Wichtige Sozialarbeit

Der Bedarf an Schulsozialarbeit steigt. Denn die Lebensverhältnisse der Schüler driften immer weiter auseinander. Die Schere zwischen armen und reichen Familien wächst. Ebenso die zwischen überbehüteten Kindern und solchen, deren Eltern die Erziehung dem Fernseher überlassen. Hinzu kommen die unterschiedlichen Kulturen und Religionen, die auch in den Schulen zunehmend aufeinanderprallen. Der Klassenverbund von einst ist heute ein Zufalls-Mix aus jungen Persönlichkeiten, die kaum mehr als ihr Alter verbindet. Von Thomas Reisener

Diese Vielfalt ist eine große Chance. Sie bereitet die Schüler auf einen beruflichen und privaten Alltag vor, der in Zukunft viel bunter und internationaler als die Gegenwart sein wird. Aber es wäre naiv, nicht auch die Verwerfungen zu erkennen, die diese neue Komplexität produziert. Um sie in den Griff zu bekommen, braucht man besondere Expertise. Die können Eltern und Lehrer nicht mal eben erlernen. Die ausgebildeten Profis für so was heißen Schulsozialarbeiter. Sie sind kein Schnickschnack, sondern wissenschaftlich belegte Sozialprävention.

Quelle: RP
 
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