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Köln
Zweite Kölner Vergewaltigung offenbar erfunden

Köln. Eine 18-Jährige, die in der Silvesternacht in Köln angeblich vergewaltigt wurde, war zum angegebenen Zeitpunkt gar nicht in der Stadt. Das berichtet die "Kölnische Rundschau" unter Berufung auf die Justiz. Das vermeintliche Opfer hatte sich nach der Silvesternacht an die Beratungsstelle "Lobby für Mädchen" gewandt und dort von ihrer Vergewaltigung berichtet. Die Stelle hatte darüber im Untersuchungsausschuss berichtet und damit die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Ermittlungen ergaben, dass die junge Frau schon mehrfach an verschiedenen Orten in Deutschland haltlose Anzeigen wegen Sexualdelikten erstattet haben soll. Die Beratungsstelle wollte sich gestern nicht dazu äußern. Zur Silvesternacht liegen acht Anzeigen wegen Vergewaltigung vor, die sich auf das Einführen von Fingern in Körperöffnungen beziehen. Ein weiterer Vergewaltigungsfall mit Geschlechtsverkehr, von dem die Beraterin berichtet hatte, wird noch geprüft.

(tor)
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