Offizielle Entscheidung am Mittag: Premiere verliert offenbar TV-Rechte an Bundesliga
zuletzt aktualisiert: 21.12.2005 - 11:40Frankfurt/Main (rpo). Die ARD hat laut einem Medienbericht wieder den Zuschlag für die Fernsehrechte an der Fußball-Bundesliga erhalten. Dementsprechen werde Bundesliga-Fußball weiter am Samstagabend, allerdings etwas später als bisher, in der ARD zu sehen sein. Spektakulär ist dem Bericht zufolge die PayTV-Entscheidung: Premiere soll leer ausgehen.
Die Pay-TV-Rechte erhält nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" eine Firma, die von den Kabelnetzfirmen KDG und Unity Media gegründet wurde. Als Finanzier soll ein Hedge-Fonds beteiligt sein. Premiere soll für alle Rechte, inklusive Internet, und dabei die höchste Summe geboten haben. Der Unterschied sei aber mit 20 Millionen bis 30 Millionen Euro nicht so groß gewesen, dass die DFL einen Abzug von Sponsorengeldern riskiert hätte.
Die DFL will nach 13.30 Uhr auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main bekannt geben, wer die Fernseh- und Internet-Rechte für drei Spielzeiten ab der Saison 2006/2007 erhält. Am Mittwochvormittag soll die Vollversammlung die endgültige Entscheidung fällen. Die DFL hat sechs Verwertungsszenarien entworfen, die alternativ die Beibehaltung des jetzigen Spielplans, ein Freitagsspiel der Ersten Bundesliga und ein zeitlich versetztes Spiel am frühen Samstagabend vorsehen.
ich kann mir gut vorstellen, dass da jemand gezockt hat und sich premiere nur mit noch höheren zahlungen an den jetzigen rechtehalter konfrontiert sieht
Na toll, die grenzenlose Abzocke der TV-Zuschauer wird weiter verschärft. Die ARD behält ihre Sportschau und hat damit stets beste Argumente für weitere Gebührenerhöhungen (zumal man ja auch...
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