Kommission wird eingesetzt
Minister Rösler will Gesundheitsprämie
Der neue Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will noch im Dezember die Regierungskommission zur Reform des Gesundheitssystems einberufen. Das erfuhr unsere Redaktion aus Regierungskreisen.
Autor: jueck / Datum: 12.11.09 20:14
Alle ran!
Der Ausgleich für Alte und Arme bei den Krankheitskosten sollte endlich über den Steuertopf laufen, und nicht bloß die gesetzlich Krankenversicherten belasten.
Eine Unverschämtheit, dass bisher die privat Versicherten sich davor drücken dürfen. Und dann so schön werben für die PKV: Gut versichert für wenig Geld.
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Autor: wschira / Datum: 12.11.09 16:00
Minister Rösler will Gesundheitsprämie
Nach und nach kommt zum Vorschein, wohin die neue Bundesregierung steuern will (was bei kritischen Beobachtern allerdings schon vorher klar war).
Wenn man irgendwelche Personen in einem Artikel nennt, sollte man allerdings die richtigen Attribute anwenden. Raffelhüschen z.B. ist kein Renten- und Pflegeexperte, sondern allgemein als Mietmaul der privaten Versicherungswirtschaft bekannt, der Kritiker schon mal in emails als ''Arschloch hoch 3'' beschimpft.
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Autor: Rheinlaender68 / Datum: 12.11.09 08:25
@frisi
unsere Gemeinsamkeit ist Anfangen.
Unser Unterschied ist an welchem Ende!
Sie wollen mit einer Beitragsreform anfangen die meines erachtens schön ist aber kein Problem loest.
ich will mit den Kosten anfangen, damit es eben keine Preistreiberei gibt und die deutsche GKV an die Kostennormen anderer Staaten ( wie z.B. Niederlande) angepasst wird. Wenn sich dann diese Kostenentlastung niederschlägt kann man über eine Kopfpauschale und deren Auswirkund auf den Bundeshaushalt nachdenken.
Wenn Sie zuerst die Kopfpauschale starten verschulden Sie lediglich den Staat ... und wofür? Nettogeschenke für uns Besserverdienende?
Im Übrigen wollte ich Ihnen nicht unterstellen d. Sie ein Fan der Steuerreform auf pump sind.
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Autor: frisi / Datum: 12.11.09 07:35
@ Rheinländer
Diese globale Rumeierei nützt niemanden etwas. Ich habe in meinem Beruf gelernt, wer alles gleichzeitig machen will, erreicht nichts. Wenn man große Ziele ansteuert, muß man Teilziele bilden.
Was Ihre Unternehmenskalkulation angeht, so steht die Ausgabenseite im Gesundheitswesen doch fest. Also heißt es doch, Regeln festlegen, nach welchen Maßstäben die Prämie den einzelnen treffen soll, in welcher Weise stufenweise die Geringverdiener unterstützt werden und dann feststellen, kostet es oder haben wir noch etwas übrig. Dannn wird man im Vergleich auch feststellen können, ob man weniger oder mehr in die GKV einzahlen muß. Allerdings ist auch möglich, das räume ich gerne ein, daß die Einnahmen die Kosten möglicherweise nicht beherrschen. In den Niederlanden beispielsweise konnten die Prämien gesenkt werden. Wenn man aber, bevor der erste Rechenschritt getan ist, schon so global dagegenhämmert, erreicht man kein Ziel.
Was die Steuersenkung auf Pump angeht, empfehle ich Ihnen meine Postings. Ich habe wiederholt auf die Wahl im Mai 2010 und auf die stärkung des BR hingewiesen. Nur über den Bundesrat geht da überhaupt noch etwas. Und was die Reduzierung der USt auf Medikamente angeht kann ich Ihnen heute schon sagen, was passiert. die Reduzierung wandert in die Taschen der Pharmaindustrie. Was her muß ist Wettbewerb und keine Festpreise in den Apohteken. Aber das sind spätere Schritte. Anfangen ist erstmal die Devise.
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Autor: anonym / Datum: 11.11.09 19:20
@wintergarten
'' Nur fordern und nur ja nichts bezahlen, die, die am meisten haben, kennen die besten Tricks, um an das Geld der anderen heranzukommen. ''
Mit dieser (ihrer) Aussage können Sie doch nur Politiker ,Manager ,Arbeitgeber und Aktionäre meinen. Auch die fordern immer nur weitere Umverteilungen von unten nach oben, um wenig bzw garnichts zahlen zu müssen.
Hier in Deutschland werden immer mehr Menschen mit Dumpinglöhnen abgesoeist, um die Gier einiger weniger zu befriedigen. Und diese Gierhälse werden dann auch noch von der Politik belohnt. Jetzt also erneut wieder über die Krankenversicherung.
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