Diplomatie
Bush schickt politischen Anfänger als Botschafter nach Berlin
Der zukünftige US-Botschafter in Berlin, William Robert Timken, sorgt schon vor seiner Ankunft für einigen Wirbel. Außer "Guten Tag" und "Dankeschön" spricht der Unternehmer aus Ohio nämlich kaum Deutsch. Diplomatische Erfahrung ist auch eher Fehlanzeige. Kritiker munkeln, der US-Präsident schulde seinem eifrigen Wahlkampfhelfer aber noch den ein oder anderen Gefallen.
Autor: deejay / Datum: 20.07.05 16:51
@ Hans-Peter
Ich fürchte, sie hat nicht gelernt. Vielmehr wird alles in dieser Richtung totgeschwiegen. Die CDU-HP hatte noch vor einiger Zeit eine Auswahl mit Texten zum Irakkrieg und dessen Vorzeit im Netz. Die Links zu den kritisierbaren Texten funktionieren alle nicht mehr...
Und was das Verzeihen angeht: Ich kann jedem Menschen Fehler verzeihen, auch Politikern. Es gibt aber einige Bereiche, da ist bei mir Schluß und genau da hat Frau Merkel bei mir ausgesch... Wäre sie aus Washington zurückgekommen und hätte sie damals schon eingesehen, ''oh, da habe ich Mist gemacht'', würde ich es anders sehen. Doch da sie so leicht zu verblenden ist, hat sie ihre Eignung zur Kanzlerin verspielt.
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Autor: Hans-Peter / Datum: 20.07.05 14:07
@ deejay
Ihre letzten 3 Zeilen sind genau richtig. So muß es sein.
Ich denke, dass wir das Thema ''George W. Bush'' leider aussitzen müssen, denn es ist ja Gott sei Dank die letzte Amtszeit von ihm.
Ich bin der Meinung, dass gewissen Fanatikern schon die Stirn gezeigt werden muss. Dass es auch anders geht, zeigt Tony Blair in diesen Tagen, der die Diskussion und die politische Lösung sucht. Vielleicht hat Frau Merkel ja gelernt und würde sich nicht nochmal in eine private Fehde Hussein-Bush reinziehen lassen.
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Autor: wishmaster / Datum: 20.07.05 13:34
Ist doch egal, oder?
Dass Bush Deutschland nicht besondern mag ist ja wohl hinreichend bekannt. Dass er auf diplomatischer Ebene so grazil wie ein Nashorn vorgeht, wissen wir auch alle. Und unabhängig davon, was ein Botschafter bei uns sagt, wird das Verhältnis zwischen den USA und dem Rest der Welt sowieso ausschließlich im Weißen Haus bestimmt. Ergo ist es doch völlig wurscht, wer den Botschafterposten innehat. Diese Art, sich gegenseitig Posten zuzuschanzen ist doch auch in Europa nicht neu, nur ist es hier halt nötig, das ganze nicht so unverblümt zu verkaufen.
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Autor: deejay / Datum: 20.07.05 13:19
Freundschaft läuft anders!
Ist das wirklich das, was wir wollen?
''Der Streit um den Irak-Krieg ist zwar offiziell abgehakt, aber nicht vergessen. Vorgänger Coats, der oft durch seine ungeschminkte Wortwahl für Aufsehen sorgte, sagte zum Abschied, die Beziehungen hätten ''ernste Verletzungen und Belastungen'' erlitten. Vielleicht wird Timken aber die Arbeit durch einen Regierungswechsel erleichtert - die Erwartung in Washington ist zweifellos, dass eine Bundeskanzlerin Angela Merkel ein pflegeleichtere Partnerin wäre als Gerhard Schröder.''
Ich halte eine Freundschaft, die auf Kritiklostikeit basiert für höchst zweifelhaft und fatal. Man stelle sich einmal vor, Frau Merkel wäre zur Zeit der Kriegsvorbereitungen Kanzlerin gewesen. Lieber nicht!
Zur Einordnung: Die Amerikaner sind unsere Freunde - aber das muß nicht jede ihrer Regierungen sein, denn auch die besten Freunde machen Fehler und es wäre ein Hieb gegen das gegenseitige Vertrauen, es ihnen nicht zu sagen.
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Autor: anonym / Datum: 20.07.05 13:03
die Merkel
kann es sicher gar nicht erwarten, dem Bush endlich in den Allerwertesten kriechen zu können
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