Interview
Neuer Premiere-Chef findet Sportschau überflüssig
Der neue Premiere-Chef Michael Börnicke hat in einem Interview betont, dass er die Sportschau im Vergleich zum Angebot von Premiere als überflüssig ansehe.
Autor: EIBON / Datum: 07.11.07 10:13
Dieser Kommentar entsprach nicht den
AGB von RP ONLINE.
Die Redaktion
Autor: FAndiF / Datum: 07.11.07 09:44
Von mir aus auch um 00:00 Uhr
@wofra: Vollkommen richtig!
Natürlich reicht es aus, Fußball in die späten Abendstunden zu verlagern. Jeder Mensch kann sich bei Interesse ein Abo von Premiere anschaffen. Dem PayTV gehört die Zukunft.
Wenn die öffentl. Rechtlichen Sender kein Fußball mehr anbieten bzw. es in die zugegeben unattraktiven Abendstunden verlagern sinken demzufolge die Zuschauerzahlen.
Hoffentlich steigen die öffentl. in der logischen Konsequenz ganz aus und die VERD**** GEZ GEBÜHREN können dann auch endlich mal fallen......
Von der Differenz kann man sich dann Premiere holen und hat ein attraktiveres Programm ;-)
Kommentar lesenswert?
Autor: ebichess / Datum: 16.08.07 00:23
Arroganz hoch drei
Ähnlich wie beim Radsport wird auch im Fußball alles nur noch dem Geld und einem zweifelhaften Erfolg untergeordnet. Ich bin seit eh und je ein echter Sportfan und lasse mich von fairen, sportlichen Leistungen begeistern, aber ob es nun das unsägliche Doping ist oder hier die reine Kommerzialisierung, so ist dieser ''Sport'' doch in Frage gestellt. Man sollte sich wirklich ernsthaft überlegen, ob es nicht bedeutendere Dinge gibt als ein paar Fußballspielchen und Premiere boykottieren.
Darüber hinaus bleibt die Frage offen, ob die Politik nicht gefordert ist, für Information im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sorgen. Rummenigge, Hoeness und Co. an erster Stelle aber auch alle anderen Verantwortlichen in der DFL sind in ihrer Geldgeilheit sicherlich die Hauptschuldigen an der Situation.
Im übrigen möchte ich den Gedanken zu ''Alternativ-Programm'' voll und ganz beipflichten. Wenn schon Kommerzialisierung, dann sollen die Betreffenden auch für alle Kosten aufkommen. Wir, die Allgemeinheit, können weder für die immensen Kosten für Polizeieinsätze vor, während und nach dem Spiel aufkommen noch für die Folgen des Vandalismus in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern das müssen die Verursacher tragen.
Kommentar lesenswert?
Autor: Doc Jo / Datum: 15.08.07 23:00
Kofler war eine Macht
Und jetzt kommt eine Figur namens Börnicke, die kurzfristig in seine o.g. Fussstapfen treten muss. Da helfen nur kernige Worte, egal ob überlegt oder unüberlegt. Er hat sich für das zeite entschieden. Gehen wir das Szenario durch - siehe veränderte Zeiten beim DSF - dass die Bundesliga nur noch bei Premiere gezeigt wird, in der Sportschau ''irgendwann'', dann sind die Trikot- und Bandensponsoren sauer, denn ohne Fernsehzuschauer kein Geld an die Vereine. Hier müssen schlaue Köpfe ran statt Polemiker wie Börnicke.
Kommentar lesenswert?
Autor: Ilgrim / Datum: 15.08.07 19:48
Arroganz
Das ist die Managerarroganz die wir Deutschen zum Glücklich sein brauchen. Ich überlege tatsächlich seit längerem,
ob ich mir Premiere leisten kann oder will. Aber bei solchen
Aussagen verzichte ich lieber ganz auf Fußball, als solchen
Leuten auch noch mein sauer verdientes Geld in den Rachen zu schmeißen. Ein freundliches Viktory noch.
Kommentar lesenswert?