Wirbel um Interview
Henkel will Marken streichen
Ein halbes Jahr, nachdem er den Chefposten beim Düsseldorfer Dax-Konzern Henkel übernommen hat, sorgt Kasper Rorsted mit einem Interview für Wirbel. In der FTD sagte der Däne: „Wenn ich den Konzern eines Tages verlasse, möchte ich gern eine deutlich bessere Mannschaft hinterlassen, als ich übernommen habe.“ Außerdem könne er auf Anhieb 50 Marken nennen, die so unbedeutend seien, dass Henkel sich von ihnen nach und nach verabschieden könne.
Autor: Chefe / Datum: 27.10.08 10:34
wenn er geht..
wird es zu spät sein befürchte ich und damit ein weiterer Tradiotionsreicher stabiler Betrieb den Bach runtergegangen sein.
Die ganzen Maßnahmen inklusive der streichung der Projekte und Trainings dienen doch nur dazu, dass der Verlust nicht zu hoch ist und die Aktionäre vergrault werden.
Das ganze Konzept geht in die Richtung, die viele AG's gegangen sind (auch wenn Henkel im Namen keine reine Ag ist). Schnell Gewinne aber auf lange Sicht ins Verderben.
Wenns dann zu spät ist, wird der Herr Rorsted wohl nicht mehr dabei sein.
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Autor: Franz-Georg / Datum: 24.10.08 09:13
Henkel will Marken streichen
Bei diesem Dänen kommen einen die Tränen.
Das Henkel bis Heute überlebt hat ist wirklich ein Wunder.
Bei dieser Mannschaft wie konnte das nur gut gehen.
Aber jetzt ist ja der Wunderknabe aus Dänemark da, der nun endlich eine starke Mannschaft aufbaut. Ich bin froh, dass ich nach 48 Jahren Henkel vom sinkenden Schiff abgesprungen bin.
Da kann man doch sehen wie Eingebildet ich war. Ich war der Meinung, dass ich immer das Beste für Henkel gegeben hatte.
Aber Heute erfahre ich was ganz anderes.
Artikel- oder Markenstreichung, das war schon seit vielen Jahren ein Thema. Es gab auch darüber Arbeitspapiere. Also, das ist kein neues Thema. H. Rorsted sollte einmal an ein Motivationstraining teilnehmen.
Dann würde er in der Öffentlichkeit nicht solche dumme Sprüche hinterlassen. So werden Mitarbeiter motiviert.
Wenn der Däne geht, dann ohne Tränen sondern mit Freude.
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Autor: Quido / Datum: 23.10.08 15:57
Danke Kasper
Ich arbeite nun seit nunmehr 20 Jahren für diesen Betrieb.Nun höre ich,dass ich zu der schlechten Mannschaft gehöre die Kasper übernommen hat.
Danke für den Hinweis.
Übrigens,das tolle ''Global Excellence'' Programm ist ein Schuss,der nach hinten losgeht.Nach und nach verlassen gute und fähige Mitarbeiter die Firma.Was die Produktionsbetriebe angeht,wird das Ziel eine bessere Mannschaft zu erhalten NIEMALS erreicht werden.Der Henkel-Betrieb wird massiv vor die Wand gefahren,das erlebe ich tagtäglich dort.Es ist offensichtlich nur noch eine Frage der Zeit,wann Persil zum letzten Mal in Düsseldorf hergestellt wird.
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Autor: Franz-Georg / Datum: 22.10.08 20:12
Henkel will Marken streichen
Was soll das heißen?
Henkel hat weit über 2000 Artikel (Consumer/Industrie).
Was will er streichen? Die 50 bekannten Marken-Artikel? Das Ziel bei Henkel war ständig das Team zu verbessern und dem Markt entsprechend zu formen bzw. sich dem Markt anzupassen und zu stellen. ''Leistung-Innovation-Motivation-Verbesserung-Nachhaltigkeit'' war seit Jahrzehnten eine Strategie von Henkel. KAIZEN: die ständige, sich fortführende Verbesserung gibt es schon seit über 20 Jahren. Heute gibt es andere Namen dafür. Was will also H. Rorsted? Ist er nur ein Maulheld oder ein Blender. Will er Henkel kaputt machen? Meiner Meinung nach ja!
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