Foto: Johannes Bornewasser
Tief "Xynthia" hat in Düsseldorf mehr als 400 Einsätze von Polizei und Feuerwehr verursacht. Meist blieb es glücklicherweise bei kleineren Schäden. Am Rheinufer müssen beispielsweise umgestürzte Parkbänke aufgerichtet werden.
Das Baugerüst am Kaufhof an der Kö erwischte es dagegen deutlich schlimmer. Am Sonntag war das Gerüst zu Teilen abgerissen worden und umgeknickt.
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Seit den frühen Morgenstunden wird am Montag gearbeitet, um das Baugerüst zu sichern. Dafür wurde die Theodor-Körner-Straße komplett gesperrt.
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Vielerorts werden am Tag nach dem Sturm Bäume gefällt, die umzustürzen drohen.
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Teilweise wurden ganze Baumkronen abgerissen und in die Gärten gefegt.
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In der Stadt liegen abgerissene Äste auf den Geh- und Radwegen. Hier ein Blick auf die Rheinallee.
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Gänse und Schwäne sehen es gelassen.
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Die Tiere freuen sich über ein wenig Abwechslung.
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Außerdem hat der Sturm viel Interessantes auf die Rheinwiesen gefegt. Vielleicht ist sich ja auch fressbares dabei.
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Auf jeden Fall hat der Wind zusammen mit dem Hochwasser...
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...eine Menge Treibgut ans Ufer gespült.
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Die Äste, die vor mehreren Wochen von den Pappeln geschnitten, bisher aber noch nicht abgeholt wurden, haben sich am Rheinufer verteilt.
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Das Laub der Bäume verfing sich dagegen nur im Gestrüpp der Büsche. Hier wird die Natur wohl ganz allein aufräumen.
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Viele Schilder müssen dagegen von Hand aufgerichtet werden. Hier ist der linke Stützpfeiler weggepustet worden, was aber eigentlich sogar einen ganz netten Effekt zur Folge hat.
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Am Dominikus Krankenhaus musste ein Zaun mit einem Seil befestigt werden. Die Verankerung hatte sich gelockert. Der Zaun ist eingedrückt und muss repariert werden.
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Weniger schlimm erwischte es dieses Gerüst an der Luegallee. Hier muss nur die Verkleidung erneuert werden.
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An der Antoniuskirche wurde ein Banner zerrissen.
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Dieser Müleimer am Barbarossaplatz ist ins Gebüsch geflogen.
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Und an der Heinrich-Heine-Allee muss ein Bauzaun erneuert werden.
Foto: Johannes Bornewasser
Kaum ist die Post in die neuen Räume an der Heine-Allee eingezogen, schon muss das neue Schild repariert werden.
Auf der Grafenberger Allee wurde ein Baum entwurzelt. Die Feuerwehr sicherte die Stelle noch am Sonntagabend.
Der hohe Pegelstand des Rheins wirkte in der Gegend des Landtags bedrohlicher als die noch sichtbaren Folgen des Sturms.
Auf der Rheinkniebrücke hatte der Sturm ein Schild umgebogen. Gegen 20 vor elf zeigte es den von der Brücke Richtung Innenstadt kommenden Autofahrern dann wieder, wo es lang geht.
Rund um das Landtagsgebäude waren die Grünflächen noch mit Ästen und Zweigen übersät.
Hier blieb am Vormittag noch viel zu tun. Große Verwüstungen und umgestürzte Bäume waren aber nicht zu sehen.
Am Graf-Adolf-Platz dagegen war ein ganzer Baum umgeknickt.
Normalerweise ist das Bild hier friedlicher und feierlicher.
Am Vormittag war auf der Königsalle großes Aufräumen angesagt.
Auf der feinen Flaniermeile fiel der Schmutz, der alles am Morgen nach dem Sturm bedeckte, besonders ins Auge.
Von den Folgen des Orkans kündete auch dieser stumme Zeuge: Ein offenbar vom Sturm zerfetzter Schirm, den der Besitzer im Abfalleimer deponiert hatte.
Auch RPO-Mitarbeiter Urs Lamm schickte Fotos von heruntergefallenen Ziegeln.
Wegen der heruntergefallenen Ziegel wurde ein kurzes Stück der Gengerstraße in Düsseltal gesperrt.
Solche Schäden sind nach Sturmtief "Xynthia" in der Region leider häufig zu sehen.
Markus Schröder schickte dieses Bild vom Sturmschaden des Kanu-Clubs Düsseldorf/Hamm, aufgenommen am 28. Februar 2010 um 22.15 Uhr. Markus Schöder schreibt dazu: "Das Flachdach hat sich gelöst. Man beachte: Drehleiter kommt aus Viersen, vermutlich ist die Feuerwehr Düsseldorf voll ausgelastet."