Fortuna: Cakir könnte Langeneke vertreten
VON FALK JANNING - zuletzt aktualisiert: 30.04.2010 - 09:29Schrecksekunde am Donnerstag beim Training von des Fußball-Zweitligisten Fortuna: Hamza Cakir geht nach einem heftigen Zusammenprall mit Johannes van den Bergh zu Boden und bleibt liegen. Das ist ungewöhnlich für den Verteidiger, der einiges wegstecken kann.
Trainer Norbert Meier und die Kameraden eilen herbei, kümmern sich um den Verletzten. Der rappelt sich nach einigen Minuten wieder hoch und kann das Training fortsetzen. Der Deutsch-Türke hat einen Schlag gegen die Nase bekommen.
Eine erneute verletzungsbedingte Pause hätte Cakir gerade noch gefehlt. Er kämpft um einen Vertrag und hofft, am Sonntag beim letzten Auswärtsspiel der Saison in Oberhausen (17.30 Uhr) für den gesperrten Innenverteidiger Jens Langeneke in die erste Elf zu rutschen, um Werbung in eigener Sache betreiben zu können.
Cakir könnte im Niederrheinstadion den Vorzug vor Yuki Kozo und Kai Schwertfeger bekommen, denn beim Trainingsspielchen setzte Trainer Meier den 24-Jährigen in der Abwehr neben Anderson und Johannes van den Bergh ein. Manager Wolf Werner sagte mit Blick auf den Vertrag des Defensiv-Akteurs: "Die Gespräche mit Cakir sind auf nächste Woche verschoben. Wir wollen das Spiel in Oberhausen abwarten." Über eine Weiter-Verpflichtung des von Werder Bremen ausgeliehenen Stürmers Torsten Oehrl will Werner zudem noch mit Bremens Sportdirektor Klaus Allofs reden.
In Oberhausen treibt die Fortuna der Traum an, dass im letzten Spiel daheim gegen Rostock rechnerisch noch der Sprung auf Platz drei möglich ist, und die Esprit-Arena dann mit 50.000 Besuchern ausverkauft sein wird. "Fußball-Wunder gibt es immer wieder", sagt Werner.
Wer am Sonntag Fortuna live im Stadion erleben möchte, der sollte sich beim Kauf einer Eintrittskarte beeilen. Nur noch bis Freitag, 14 Uhr, sind die Tickets für den Gästebereich in der Fortuna-Geschäftsstelle am Flinger Broich erhältlich. 7000 Düsseldorfer haben sich bereits eine Karte für das Derby gesichert. Möglich, dass das 21.000 Zuschauer fassende Niederrheinstadion am Spieltag ausverkauft sein wird.
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