Fortuna: Frymuth ist insgesamt zufrieden
VON GERNOT SPECK - zuletzt aktualisiert: 22.12.2008 - 23:58Ein recht entspanntes Weihnachtsfest liegt vor Fortunas Vorstandssprecher Peter Frymuth: „Insgesamt bin ich mit der sportlichen Situation unserer Drittliga-Fußballer zufrieden, wenn ich auch beim Fazit aufs Jahr gesehen nicht verhehle, dass die drei Partien vor dem Ausklang in Paderborn einen kleinen Makel darstellen.”
Was er meint, sind die Begegnungen in Jena (0:1), gegen Aalen (1:1) sowie bei Werder Bremen II (0:2). „Hätten wir diese erfolgreich gestaltet, wäre ich noch entspannter.”
Eine „Ja-aber”-Haltung nimmt Frymuth auch in seiner Halbjahresbilanz der neuen Liga ein: „Fortuna hat in puncto Fernsehpräsenz profitiert. Insbesondere in der Sportschau waren wir häufig zu sehen.” Aber: „Das Anforderungsprofil für Spitzenvereine in der Dritten Liga ist schon sehr hoch. Im Vergleich zur Zweiten Bundesliga fällt die Einnahmenseite geringer aus.” Hier sieht er Optimierungspotenzial. Das Problem hat der Deutsche Fußball-Bund erkannt.
Derzeit erhalten die Klubs (mit Ausnahme der Profi-Zweitvertretungen) rund 588.000 Euro. Über die Verteilung der TV-Gelder von 15,8 Millionen Euro ab 2009 an die Dritt- und Viertligisten soll eine DFB-Arbeitsgemeinschaft erneut mit Vereinsvertretern diskutieren. Doch bis dahin müssen Sponsoren einspringen, um den Fortuna-Kickern zum Beispiel ein Winter-Trainingslager zu finanzieren.
Am Montag gab Finanzchef Werner Sesterhenn endlich grünes Licht: Die Mannschaft fährt vom 12. bis 19. Januar wie bereits 2006 und 2007 ins türkische Belek. Durch das Entgegenkommen des Veranstalters und durch Unterstützung von Sponsoren werde dieser Aufenthalt den Klub keinen Cent kosten.
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