Fortuna: Jetzt ermittelt der DFB gegen Jovanovic
VON BERND JOLITZ - zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 - 13:52Die ganz große Überraschung war es nicht mehr, als sich der Deutsche Fußball-Bund gestern auf Fortunas Geschäftsstelle meldete. Die Ermittler des Verbandes haben Angreifer Ranisav Jovanovic um eine Stellungnahme zu der Szene aus der 79. Minute der Zweitliga-Partie gegen Arminia Bielefeld (3:2) gebeten.
Im Raum steht der Vorwurf des „krass sportwidrigen Verhaltens” - weil Jovanovic beim Versuch, sich dem Klammergriff seines Gegenspielers Andre Mijatovic zu entziehen, den Kroaten mit dem Arm im Gesicht traf. Dem 29-jährigen Düsseldorfer droht nun eine Sperre bis zur Weihnachtspause.
Knackpunkt der Ermittlungen wird nun sein, ob es sich bei der fraglichen Szene - die später in den entscheidenden Elfmeter für Fortuna mündete - um eine Tatsachenentscheidung handelte. In diesem Fall wäre eine nachträgliche Sperre ausgeschlossen. Schiedsrichter Georg Schalk gab zwar bereits zu Protokoll, nichts gesehen zu haben. Fortunas Argumentation stützt sich aber darauf, „dass der Assistent an der Seitenlinie freie Sicht hatte. Das beweisen die Fernsehbilder”, sagt Geschäftsführer Paul Jäger.
Die Benachteiligung Arminias hielt sich übrigens in engen Grenzen: Die Bilder zeigen auch, dass bereits Mijatovic‘ Ringergriff absolut elfmeterreif war.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




