Fortuna: Matuschyk vor der Startelf-Premiere
zuletzt aktualisiert: 10.02.2012 - 16:33Die Euphorie um die Fortuna ist vor dem ersten Heimspiel des Jahres, am Montag (20.15 Uhr, Esprit-Arena) gegen Eintracht Frankfurt, riesengroß: 44.000 Zuschauer erwartet der Gastgeber, der am Freitagmittag zudem einen neuen Vereinsrekord vermeldete. 16.500 Fans haben sich Dauerkarten gesichert, so viele wie nie zuvor in der Vereinsgeschichte.
Personell hat Trainer Norbert Meier vor der Partie gegen den Tabellenzweiten ein paar Probleme. Robbie Kruse und Timo Furuholm können wegen ihrer Verletzungen aus dem Testspiel gegen Viktoria Köln unter der Woche derzeit nicht am Training teilnehmen. Während Kruse länger ausfallen wird, hofft Meier noch, dass Furuholm am Montag zumindest auf der Bank Platz nehmen kann. Der Finne laboriert an einer Kapselverletzung des Fußes.
Für den nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrten Andreas Lambertz wird Adam Matuschyk im Mittelfeld auflaufen und seine Startpremiere feiern. "Das ist sehr wahrscheinlich", verriet Meier am Freitagmittag. Da auch Verteidiger Kai Schwertfeger ausfällt, der mit der Zweiten in Lotte spielt, hat der Trainer nach derzeitigem Stand genau jene 18 Spieler zur Verfügung, die er am Montag auf den Spielberichtsbogen eintragen darf.
Am Freitag hatten die Spieler frei. "Nach einer so langen Woche brauchte die Jungs mal einen Tag, um den Kopf frei zu bekommen", so der Coach. Am Samstag und Sonntag steht noch einmal je eine Trainingseinheit auf dem Programm.
Völlig unbeeindruckt lässt die Düsseldorfer das verbale Getöse des Frankfurter Trainers Armin Veh. "Dafür habe ich keine Zeit, wir beschäftigen uns nur mit dem Sportlichen. Ich freue mich sehr auf das Spiel und die große Kulisse", sagt Meier. Möglich, dass Frankfurts Trainer Armin Veh, der sich für die Partie "einen guten Schiedsrichter" gewünscht hatte, ein Problem mit der Ansetzung von Felix Brych hat, der am Mittwoch mit seiner Fehlentscheidung beim Pokalspiel zwischen Hertha und Gladbach für Aufsehen sorgte. Manager Wolf Werner meinte: "Wir haben kein Problem mit dem Schiedsrichter. Felix Brych hat oft genug seine Klasse bewiesen. Jedem Menschen muss man mal einen Fehler zugestehen."
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