Der nächste Sturzflug: Patrick Zoundis Aktion steht stellvertretend für Fortunas Auftritt an der Pader.
Fortuna unterliegt dem SC Paderborn nach zwei Siegen in Serie mit 0:3 (0:1) und hat nach neun Spielen weiterhin nur sechs Punkte auf dem Konto. Die Gastgeber (10 Punkte) entfernten sich dagegen durch den Sieg etwas von der Abstiegsregion. Die Tore erzielten Florian Mohr (56.), Edmond Kapplani (81.) und Jens Wemmer (82.).
3000 Fortuna-Fans sehen zwei völlig verschiedene Halbzeiten ihrer Mannschaft. Im ersten Durchgang ist Fortuna die stärkere Mannschaft, macht aber das Tor nicht. Mit Wiederbeginn verliert die Mannschaft den Faden und kassiert drei Gegentore..
Trainer Norbert Meier entschied sich vor dem Spiel für die defensivere Variante, bot Claus Costa für das defensive Mittelfeld und für den verletzten Marco Christ auf.
Der offensivere Sascha Rösler (Zweiter von links) sitzt zunächst nur auf der Bank und muss seine Preniere in der ersten Elf noch einmal verschieben.
Für Thomas Bröker ist das Spiel eine Rückkehr in die Vergangenheit, der Stürmer bestritt in der Saison 2006/2007 ...
... insgesamt 21 Spiele für den heutigen Gegner, traf dabei einmal. Bröker hier im Duell mit Paderborns Kapitän Krösche.
Dabei hatte es gut begonnen: Den Düsseldorfern war zu Beginn des Spiels das neu gewonnene Selbstbewusstsein nach den Siegen in Osnabrück und gegen Augsburg deutlich anzumerken.
Die Gäste bestimmten in der ersten Viertelstunde das Spiel, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Hier versucht es Fink mit einem Kopfball.
Bereits nach drei Minuten verpasste Ranisav Jovanovic eine gute Möglichkeit, als er zu eigensinnig selbst aufs Tor schoss,
... statt den besser postierten Andreas Lambertz anzuspielen. Später scheiterte der Serbe mit einem Kopfball, ...
... und einige weitere gute Ansätze spielten die Rot-Weißen nicht zu Ende.
Das nächste Ausrufezeichen setzten allerdings die Paderborner. Nach einer schönen Kombination verfehlte Sören Gonther (links, mit der Nummer 26) mit einem Volleyschuss das Düsseldorfer Tor nur knapp (23.). Nur sechs Minuten später hielt Fortuna-Torwart Michael Melka einen Kopfball von Kapplani.
Danach wurde das Spiel immer zerfahrener.
Fehlende spielerische Mittel und mangelhafte Durchschlagskraft kennzeichneten die Offensivbemühungen der Gäste.
Vor allem die Düsseldorfer zeigten, warum sie bis dato nur sechs Tore geschossen hatten.
Fehlende spielerische Mittel und mangelhafte Durchschlagskraft kennzeichneten die Offensivbemühungen der Gäste.
Dabei war Thomas Bröker allerdings erneut einer der besten, ..
... rieb sich mit großem Aktionsradius aber auf.
Hier fällt nach einer Ecke von Enis Alushi das erste Gegentor.
Mohr trifft in der 56. Minute per Kopf.
Da sah die gesamte Düsseldorfer Hintermannschaft nicht gut aus.
Im Anschluss waren die Paderborner das aktivere Team und hatten weitere Tormöglichkeiten. Kapplani (links, im Zweikampf mit Langeneke) nutze dann einen Abwehrfehler der Gäste zum 2:0, ...
... Wemmer (rechts) erhöhte wenig später sogar auf 3:0.
Das 2:0 und 3:0 entstanden durch schwere Fehler von Fortunas Innenverteidiger Assani Lukimya-Mulongoti.
Der Deutsch-Kongolese hatte seinen schwachen Saisoneinstand zuletzt mit guten Leistungen fast vergessen gemacht, aber in Paderborn brach alles wieder hervor. Zunächst verschätzte er sich bei einem langen Pass, dann verlor er den Ball an der eigenen Strafraumgrenze – ein indiskutabler Auftritt.
Hier fällt das 2:0 für Paderborn.
Lukimya kann nur noch zusehen, Kapplani schiebt den Ball freistehend vor Melka ins rechte Eck.
Da hat der Düsseldorfer Torwart keine Chance.
Der Schuss zum 3:0 nur wenige Sekunden nach dem zweiten Einschlag. Wemmer hat keine Probleme, den Ball im Düsseldorfer Kasten unterzubringen.
Natürlich war „Lucki“ aber nicht allein verantwortlich für die ernüchternde zweite Hälfte. Seine Mitspieler brachten es ebenfalls auf eine enorme Fehlerquote, ...
... und vorn passierte kaum noch etwas. „Thomas Bröker hat es immer wieder versucht“, lobte Norbert Meier noch.
Zu Recht, nur war der frühere Paderborner Angreifer zu oft auf sich allein gestellt. Hier bleibt er an Kröschge hängen.
Lieferten sich verbissene Zweikämpfe: Patrick Zoundi ...
... und Rolf-Christel Guie-Mien.
Thomas Bröker rennt Alushi Enis davon.
Alushi Enis und Rolf-Christel Guie-Mien ...
... schirmen Oliver Fink ab.
Claus Costa gewinnt diesen Zweikampf gegen Alushi Enis,
Trainer Norbert meier bringt kurz nach dem Treffer zum 0:1 Sascha Rösler für ranisav Jovanovic.
Guie-Mien überspringt Lambertz, Lukimya ist Zuschauer,
Kai Schwertfeger machte auf der rechten Abwehrseite eine gute Partie.
Marcel Gaus kommt eine viertel Stunde vor Schluss für Claus Costa.
Gelbe Karte für Sascha Rösler. "Wofür?! Das war doch gar nichts, Schiri!" Der Neu-Düsseldorfer kann es gar nicht fassen.
Jens Langeneke und Rolf-Christel Guie-Mien.
Marcel Gaus hat seine beste Gelegenheit, er spitzelt den Ball an Paderborns Keeper Masuch vorbei, doch der in der Mitte lauernde Sascha Rösler schaltet zu langsam, verpasst den ball knapp.