Fortuna II: Trainer Vucic warnt vor Trier
VON PATRICK SCHERER - zuletzt aktualisiert: 04.09.2010 - 06:10Die Angst vor einem Fehlstart in die zweite Fußball-Regionalliga-Saison war bei Fortunas Zweitvertretung nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Aufsteiger Wiedenbrück groß. Doch nach den Siegen bei Preußen Münster und gegen Bayer Leverkusen II sieht die Lage bei der „Zwoten“ vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Trier (Samstag, 14 Uhr) deutlich entspannter aus.
„Wir haben Grund zum Optimismus“, sagt F95-Trainer Goran Vucic. Wenngleich der Coach erneut vor Überheblichkeit warnt: „Zwei Siege in Folge sind sehr schön, aber wir dürfen jetzt nicht die Nase oben haben.“ Die Tabelle bietet da nur eine Momentaufnahme.
Fortuna sieht auf dem Papier als Dritter gegen Trier, den Tabellendreizehnten, als klarer Favorit aus. Faktisch liegen aber auch nur drei Punkte zwischen beiden Teams. „Ich habe Trier in Münster beobachtet. Sie haben zwar verloren, waren aber gleichwertig. Sie haben gute Kopfballspieler und sind daher sehr gefährlich bei Standardsituationen“, erklärt Vucic. Daher fordert der Übungsleiter volle Konzentration bei ruhenden Bällen und warnt vor allem vor Triers erfahrener Sturmspitze Nico Patschinski: „Der ist ein alter Fuchs und immer brandgefährlich.“
Personell entspannt sich die Situation bei den Düsseldorfern immer mehr. Achraf Ouro-Gnaou und Fatlum Zaskoku sind wieder ins Training eingestiegen. Während bei Ouro-Gnaou ein Einsatz in Trier zu früh käme, wird Zaskoku vermutlich zumindest auf der Bank Platz nehmen dürfen. „Fatlum war fünf Monate verletzt. Wir müssen Geduld haben. Vielleicht kann er uns aber für 20 oder 25 Minuten helfen“, sagt der Trainer. In der kommenden Woche wird auch Raimund Schmitz wieder zur Mannschaft stoßen.
Hinter dem Einsatz von Kapitän Sebastian Michalsky steht noch ein Fragezeichen. Der 26-Jährige litt unter der Woche an Fieber und Übelkeit. „Wenn er spielen kann, bleibt die Frage, ob er auch 90 Minuten durchhält“, meint Vucic, der für diesen Fall schon einen Alternativplan im Hinterkopf hat: „Dann könnte Andreas Altenbeck ins Mittelfeld rücken und Gino Windmüller in der Innenverteidigung spielen.“
In jedem Fall ist es dem Coach wichtig, dass sich die Leistungen seiner Mannschaft weiter stabilisieren: „Wir müssen jetzt den Schwung aus den vergangenen beiden Spielen mitnehmen, Punkte holen und Kontinuität reinbringen“, erklärt der 40-Jährige.
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