Drittligist TuS Koblenz hat Fortuna Düsseldorf erneut einen Strich durch Rechnung gemacht. Nachdem die Rheinland-Pfälzer bereits in der vergangenen Saison der 2. Liga die Düsseldorfer zu Hause 1:0 geschlagen hatten, warfen sie Fortuna nun mit 1:0 aus dem Pokal.
Patrick Zoundi und Marco Christ sind im Dauerregen von Koblenz verzweifelt, die Koblenzer feieren den Sieg.
Fortuna zeigte eine schwache und völlig leidenschaftslose Vorstellung.
Johannes Rahn (mit der Nummer 13) trifft hier sieben Minuten vor dem Ende per Kopfball ins linke untere Eck zum Tor dfes Tages. Da blieb der schwachen Fortuna kaum noch Zeit, das Ruder noch herumzureißen. Alle hatten schon mit einer Verlängerung gerechnet.
Fortuna-Keeper Michael Ratajczak ist ohne Chance.
Riesig enttäuscht: Stürmer Ranisav Jovanovic und ...
... die mehr als 6000 Fortuna-Fans, die mit nach Oberwerth gereist waren und anderthalb Stunden eine tolle Stimmung machten..
Patrick Zoundi springt hier höher als sein Koblenzer Gegenspieler, doch am Ende gehörte der Burkiner mit seiner Mannschaft zu den Verlierern. Die klassentiefere TuS gewann verdient, weil sie die größere Leidenschaft zeigt und mehr Kampfgeist zeigte.
Die Koblenzer begannen stürmisch, doch dann nahm Fortuna das Heft in die Hand und diktierte klar das Geschehen.
Ranisav Jovanovic besaß die erste echte Chance des Spiels: Der Düsseldorfer Stürmer (rechts, hier im Vorwärtsgang an der Seite von Regisseur Marco Christ) traf aus 16 Metern aber nur die Oberkante der Latte (9.).
Torschütze Johannes Rahn testet das Textil von Assani Lukimya auf die Reißfestigkeit.
Wurde im rechten Mittelfeld unfair und hart angegangen: Patrick Zoundi beschwert sich darüber.
Jens Langeneke blieb meist - so wie hier - Sieger.
Der übermotiviert wirkende Sascha Dum sieht in der 15. Minute die Gelbe Karte für ein unnötiges Foul an Dennis Brinkmann.
Zwei Minuten später: Dum foult Dennis Riemer und hat großes Glück, dass Schiedsrichter Markus Schmidt ihn nicht mit der Ampelkarte vom Platz schickt.(19.).
Trainer Norbert Meier reagiert und schickt Maximilian Beister für Dums ins Rennen.
Co-Trainer Uwe Klein gibt nach dem frühen Wechsel taktische Anweisungen. Ganz links: Michael Melka, dem Meier tags zuvor seine Entscheidung in der Torwart-Frage mitgeteilt hatte.
Demnach bleibt Michael Ratajczak die Nummer eins im Tor.
Beiser übernahm den Posten im linken Mittelfeld und hatte sogleich Chance Nummer zwei, köpfte aber vorbei (27.).
Hier, nur eine Minute später, bereitet Sándor Torghelle eine Großchance vor. Der Ungar setzt sich energisch gegen zwei Koblenzer durch und passt ...
... passte quer auf den freistehenden Jovanovic, doch dem verspringt der Ball. Kobnlenz Keeper ist so einen Tick eher am Ball.
Zwei Minuten später verballert Sándor Torghelle ein dickes Ding, als er selbst schießt und nur ein Schüsschen zustande bringt, anstatt den mitgelaufenen und frei stehenden Patrick Zoundi zu bedienen.
Ranisav Jovanovic hat vor dem Wechsel ...
... noch zwei weitere Möglichkeiten, ...
... hat im Abschluss gegenm Keeper Paucken aber einfach kein Glück.
Die Koblenzer können sich nicht durchsetzen, Lukimya und Langeneke stehen in der Innenverteidigung gut.
Fortunas Fans meinen: "Fortuna ist rot-weiß, niemals rot-blau."
Die beste und erste Chance nach der Pause hat Rechtsverteidiger Christian Weber in der 80. Minute. Das sagt alles über das schlechte Angriffsspiel der Fortunen.
Mit Wiederbeginn wird das Düsseldorfer Spiel schwächer, Marco Christ und seine Nebenleute tauchen völlig ab.
Die Gastgeber erarbeiten sich Vorteile, weil die Düsseldorfer ihnen viel Platz geben.
Dieser Wechsel brachte nichts: Wellington kam in der zweiten halbzeit für Torghelle.
Der Brasilianer entwickelte aber kleinerleich Torgefahr, ...
.. war ein glatter Ausfall.